Engagiert für unser Gemeinwohl
Moin, mein Name ist Christoph Schemschat und ich setze mich seit 2016 für eine vorausschauende und nachhaltige Entwicklung unseres Stadtgebiets ein. Dabei ist mir eine stetige Veränderung sehr wichtig. Im Folgenden kannst du mich, meine Vorstellungen und Werte ein wenig kennenlernen. Außerdem äußere ich mich ganz unverblümt zu einigen Themen.
Zur Kommunalwahl 2026 trete ich erneut für die SPD im Wahlbereich II mit den Ortschaften Bilm, Bolzum, Höver, Ilten, Müllingen, Wassel, Wehmingen und Wirringen an und freue mich über Anregungen und Hinweise, die deinen Ort betreffen.
10
Jahre im Rat der Stadt Sehnde
7
Jahre Ortsbürgermeister in Höver
28
Jahre in ehrenamtlichen Funktionen
Fahrrad-Parkhaus kommt!
In der Sitzung des Rates der Stadt Sehnde am 19. März hat der Grundsatzbeschluss zur Planung und Bau eines Fahrrad-Parkhauses mit 18 zu 15 Stimmen eine Mehrheit gefunden. Meiner Meinung nach die richtige Entscheidung. Denn, losgelöst aller Diskussionen des Schuldenstands betreffend bekommt die Stadt Sehnde für einen Finanzmitteleinsatz von 176.000 € einen Gegenwert in Form des Parkhauses für 1.451.000 €, gefördert durch das Bundesamt für Logistik und Mobilität.
Mich hat in der Ratssitzung sehr verwundert, dass auf einmal viele Menschen mit ihren Dagegen-Argumenten von den politischen Gegnern des Projektes einbestellt wurden - gezielt über soziale Medien. Mit Fakeprofilen und Gruppen, die pünktlich zum Wahlkampfbeginn gegründet wurden. Mir stellt sich die Frage, ob diese Personen bei den öffentlichen Veranstaltungen zum Innenstadtkonzept "Neue Mitte Sehnde" einfach keinen Bock hatten, sich einzubringen oder jetzt einfach nur aufgewiegelt wurden!?! Entgegen einiger Stimmen, Sehnde bräuchte so etwas nicht, sehe ich das pragmatischer. In vielen Fällen schafft Angebot auch Nachfrage.
Wenn ich mir das Fahrrad auf den Werbefotos eines Sehnder Bürgermeister-Kandidaten anschaue, kann ich nachvollziehen, dass er sich nicht für ein Parkhaus ausgeprochen hat. Er braucht das auch nicht, weil dieses Rad selbst am Fahrradbügel niemand klaut.
Fazit: Anstatt 235.000 € zu versenken - wie von der CDU-Ratsfraktion gefordert - bekommen wir für einen vergleichsweise geringen Einsatz viel heraus!


Ein Unding aus der Haushaltsberatung 2026/2027
Im vergangenen Herbst haben wir den Doppelhaushalt für die Jahre 2026 und 2027 beraten. Beim Konzept für die Haushaltssicherung standen die freiwilligen Leistungen der Stadt auf dem Prüfstand.
Das heißt, welche Ausgaben können wir sparen, die wir nicht unbedingt tätigen müssen?
ODER andersrum: Wo können wir Einnahmen generieren, die uns finanziell nach vorne bringen.
Im Fachausschuss Schule, Sport, Kultur und Soziales ist mir am 13.11.2025 die Galle hochgekommen. Die CDU beantragte wie gehabt die Streichung der Erhebung von Nutzungsgebühren für Sehndes Sporthallen i.H.v. rund 116.000€, womit auch wir konform waren.
Wir beantragten dann die Streichung der Benutzungsgebühr für das Hallenbad Höver i.H.v. rund 14.000€, welche vom Betreiber - in diesem Fall der Förderkreis Lehrschwimmbecken e.V. hätten geleistet werden sollen. Selbiger Verein wurde gegründet, um das Hallenbad am Laufen zu halten, weil die Stadt Sehnde es nicht mehr selbst betreiben wollte.
Die Begründung der CDU: Der Verein hätte genügend finanzielle Mittel und könnte den Betrag locker aufbringen.
1. Die finanziellen Mittel sind Rücklagen für Instandsetzungsmaßnahmen, welche beim Hubboden oder der Heizungsanlage eines solchen Bades schnell in 6-stellige Bereiche schwellen.
2. Warum hat man bei den Hallen-Nutzungsgebühren nicht ebenfalls angeregt, finanzkräftige Vereine selbst zahlen zu lassen?
Dank der Stimmen von SPD und Bündnis ´90 Die Grünen haben wir diese Argumentation abgeräumt - bei 4 Enthaltungen der CDU!
Kandidatin 2026
Im vergangenen Jahr habe ich Daniela Busche kennengelernt. Sie hat sich in der SPD-Fraktion als erste parteilose Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin vorgestellt.
Sie hat sich entschieden, ihre Kandidatur rechtzeitig bekannt zu geben und umgehend in die Ortschaft zu gehen. In Höver beispielsweise haben wir bereits eine Fossiliensammlung, eine Grillaktion und ein Boßelturnier durchgeführt. Im Laufe der gemeinsamen Termine und Unternehmungen hat sich bei mir die Überzeugung gefestigt, dass Daniela die richtige Person für die Rathausspitze ist. Sie hat gute Ideen, Ausdauer und kann meines Erachtens viel für Sehnde bewegen.
Hier kann man Daniela kennenlernen: https://www.daniela-busche.de


Große Chance, mächtig Perspektive: Höver-Nord
In Bezug auf die bekannte Haushaltssituation in Sehnde bin ich als Mitglied des derzeitigen Rates der Stadt höchst interessiert an den Meinungen aller Bürgermeister-Kandidaten, wie sie diese Situation in den Griff bekommen wollen.
Nach Kontroversen innerhalb meiner eigenen Fraktion bin ich der Auffassung, das Thema „Entwicklung des Gewerbegebietes Höver-Nord“ als einen zentralen Punkt zu thematisieren, weil das ein echter Gamechanger in Bezug auf die finanzielle Situation für unser Stadtgebiet sein kann.
Ich akzeptiere die Meinungen aller Andersdenkenden in Bezug auf den „Flächenfraß in Höver“, sehe jedoch eher die Chancen für ganz Sehnde und den Sehnder Standort Höver!
Unabhängig davon, welche Veränderungen im Rahmen der derzeitigen Innenverdichtung in Höver angedacht sind, plädiere ich für eine sachliche Diskussion über einen klimaneutralen Gewerbestandort inklusive Herrichtung von ausgiebigen Naherholungs- sowie Nahversorgungsflächen für die Anwohnenden Hövers. Es gibt meines Erachtens nach ganz tolle Pläne, wie ein Gebiet von immerhin 38 Hektar zur Zufriedenheit aller Beteiligten zukunftsorientiert gestaltet werden kann! Dabei verhehle ich nicht das Ausmaß und den Eingriff in die Natur! Ich bin in der Hinsicht durchaus ökologisch angehaucht und wäge das gezielt mit Augenmaß ab.
In diesem Kontext ergeben sich für Höver und die umliegenden Orte erhebliche Vorteile, welche für einige Beteiligte nicht unerheblich sind!
Ich hatte bereits kundgetan, dass wir aus meiner Sicht mit einer gezielten Entwicklung hervorragende und qualifizierte Arbeitsplätze ansiedeln können, was nachfolgenden Generationen die Möglichkeit bietet, Karriere auch vor Ort zu machen - ohne die Heimat verlassen zu müssen! Im Gegensatz zur Planung eines geländeübergreifenden Logistikstandorts aus dem Jahr 2011!
Ich möchte das hiermit ganz klar vor der nächsten Kommunalwahl sagen und dabei bleibe ich: „Höver hat Zukunft!“
Mit meiner Haltung riskiere ich durchaus die Wiederwahl in den Rat der Stadt Sehnde. Jedoch kommuniziere ich klar und deutlich, wofür ich stehe!
Mein Rücktritt als Ortsbürgermeister in 2023
Die ausführliche Version
Im Bereich "Über mich" hatte ich kurz beschrieben, wie ich in die Kommunalpolitik gekommen und sehr schnell Ortsbürgermeister geworden bin.
So schnell, wie ich Ortsbürgermeister geworden bin, hat sich aber auch der Neid breit gemacht. Meine damalige politische Gegenkandidatin wollte unbedingt dieses Amt, hatte nach der Wahl trotz höchster persönlicher Stimmen jedoch keine Mehrheit im wählenden Gremium. Offensichtlich hatte sie sich sehr schnell entschlossen, auf Konfrontation zu gehen und entgegen der Absprachen zu handeln. In der Vorbesprechung zur ersten Sitzung, in der sich der Ortsrat konstituiert hat, gab es die Absprache, dass beide Posten (Ortsbürgermeister & Stellvertreterin) einstimmig gewählt werden. Das sollte auch nach außen zeigen, dass man sich im Gremium einig ist. Aber: weit gefehlt. Zur Wahl des Ortsbürgermeisters gab es eine Kampfabstimmung, weil die CDU ihre Kandidatin vorgeschlagen hat.
Ich habe das als Fehlstart abgetan und mich derweil in mein Amt eingearbeitet. Allerdings gab es da ständig eine Person, die gezielt Spießrutenläufe für mich organisiert hat. Im Wahlkampf beispielsweise hatte ich damit geworben, den Informationfluss im Ort verbessern zu wollen. Der Gedanke dabei war auch, mehr Zuspruch zu den Ortsratssitzungen zu bekommen und das Interesse der Höveranerinnen und Höveraner dafür zu wecken. Mein Infobrief, der einem herrkömmlichen Newsletter glich, bot natürlich auch Angriffsfläche gegen mich. Die Vorteile überwogen jedoch, denn auch die Presse griff bestimmte Themen dankbar auf und thematisierte sie entsprechend in der Tageszeitung/ Onlinezeitung. Aber meine damalige Stellvertreterin sezierte jeden Infobrief, interpretierte ihn um und machte Stimmung in ihrem eigenen Rundbrief. Natürlich konnte ich mir auch sicher sein, dass bei jeder Ortsratssitzung eine Fragestunde speziell auf mich zugeschnitten war. Wer die Wortführerin war, dürfte offensichtlich sein.
Ich habe eine Zeit lang gebraucht zu merken, dass da System hintersteckte - wollte es aber nicht wahrhaben, dass in einem Ort so gearbeitet wird. So kannte ich das auch nicht aus der Vergangenheit. Sicherlich hat mein Amtsvorgänger auch schon gewisse Differenzen mit derselben Person gehabt. Aber in der Ausprägung? Also habe ich beschlossen, entsprechend zu reagieren und habe genau darauf geachtet, welche Informationen ich weitergebe und welche ich besser für mich behalte. Dabei ist auch ein gewisser Druck entstanden in Bezug auf die Veranstaltungen und Termine im Ort. Ich wollte es tunlichst vermeiden, einer stellvertretenden Ortsbürgermeisterin die Bühne zu geben, bei öffentlichen Terminen ständig die Uneinigkeit mit dem Ortsbürgermeister zu betonen.
Durch diesen Druck sind mehrfach unschöne Situationen entstanden und ich bedauere es, mich ebenfalls auf ein schäbiges Niveau herabgelassen zu haben. Das schlimmste an der ganzen Geschichte ist meines Erachtens die penetrante Provokation. Wenn ich dann mal vor Wut auf den Tisch gehauen und verbal ausgeholt habe, ist besagte Provokateurin in die Opferrolle geschlüpft und schon war ich der Böse. Als dann über eine eMail-Kontroverse auch der Ehemann mit eingestiegen ist, hat es bei mir 13 geschlagen.
Aus dieser Schilderung lässt sich vielleicht nachvollziehen, dass ich nach der Kommunalwahl 2021 wenig Interesse hatte, diese Konstellation weitere 5 Jahre fortzusetzen. Bei der Vorbesprechung zur konstituierenden Sitzung des neuen Ortsrates habe ich meine Entscheidung mitgeteilt, nicht mit meiner bisherigen Stellvertreterin zusammenarbeiten zu wollen. Daher haben wir eine alternative Besetzung angeboten. Doch der potenzielle, kooperative Kandidat hat abgewunken, da er noch Vorsitzender der hiesigen Schützengesellschaft war. Also haben wir den Stellvertreter aus eigenen Reihen besetzt. Das hat der ehemaligen stellvertretenden Ortsbürgermeisterin und ihrem Team natürlich noch mehr Grund gegeben, richtig Alarm zu machen und neue Methoden aufzufahren. Heißt, es wurden gezielt und geschickt Fehlinformationen in Vereinen und Verbänden platziert. Bei Sympathisanten und dem parteinahen Umfeld kam das natürlich gut an und wurde prompt weitergetragen. Jede Möglichkeit, mich gezielt zu diskreditieren, wurde genutzt.
Beispiel: Wir haben seit 2014 eine Labrador-Mix-Hündin namens Nelly. Nelly ist der Hund meiner Mutter, ich bin jedoch viel mit ihr unterwegs, weil sie eine enorme Kraft hat und impulsiv ist. Eines Tages geriet sie mit dem Hund eines Ortsratskollegen in eine Beißerei, weil sie aus unerklärlichen Gründen Radfahrer mit Hund nicht leiden kann. Als wir die Hunde auseinander hatten, erkundigte ich mich nach dem Zustand des Hundes, weil ein wenig Fell ausgerissen war. "Alles gut" war die Aussage. 2 Tage später kam eine Rechnung aus der TiHo in Verbindung mit einer Anzeige und einem Auflagenkatalog der Region Hannover. Wesenstest, Sachkunde- und Hundeführerscheinpflicht, Maulkorbpflicht. Im Ort hieß es dann relativ schnell: "Der Hund vom Bürgermeister"!
Beispiel: Bei öffentlichen Veranstaltungen im Ort, an denen ich nicht teilgenommen habe, hieß es dann gerne mal: "Der hat Hausverbot"! Auf direkte Nachfrage beim Behauptenden bekam ich keine Antwort - bis heute nicht.
Beispiel: In der Debatte um das Gewerbegebiet Höver-Nord hat sich eine Gruppierung formiert. Für mich legitim. Zum örtlichen Volks- und Schützenfest, wo die Neutralität von allen so propagiert wird, die Gemeinschaft im Vordergrund steht und Politik angeblich mal Pause hat, dann ein Banner aufzuhängen - fragwürdig. Aber auch legitim, wenn ich viele Menschen erreichen will. Mit einem facebook-Beitrag und meiner persönlichen Meinung bin ich scheinbar einigen Grundstücks- oder Flächeneigentümern leicht auf die Füße getreten. Kurze Zeit später hatte ich ein Brief vom Amtsgericht im Briefkasten, weil sich ein besonders gekränkter Mann in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt sah. Ich hatte das Banner als Foto in meinem Beitrag eingebunden. Also wurde ein Schiedsverfahren gegen mich eingeleitet. Mit der Aufforderung mich zu entschuldigen und ein Schmerzensgeld in Höhe von 400 Euro an die Schützengesellschaft Höver zu zahlen. Der Schiedsmann ist zu der Zeit auch Vorsitzender eines örtlichen Verbandes gewesen.
Die Umstände während der Corona-Pandemie haben auch einen Großteil in Bezug auf die eigenen Befindlichkeiten der Menschen beigetragen.
Ich habe mich irgendwann gefragt, was aus meinem Anspruch geworden ist, mich mit voller Kraft für den Ort zu engagieren. Der Anspruch war noch da, jedoch nicht unter den Bedingungen. Die Zeit hat mich auch persönlich verändert, ich wollte so nicht mehr weitermachen und habe schlussendlich eine Vollbremsung hingelegt. Auch vor dem Hintergrund der eigenen Gesundheit. Ein Job- und Perspektivwechsel kam mir dann gelegen und hat es mir möglich gemacht, damit meinen Rücktritt zu begründen. Das war eine sehr schwere Entscheidung aber sie war genau richtig.
Vielleicht werden die einen oder anderen Leserinnen und Leser verstehen, warum ich mich gleichzeitig aus den Vereinen zurückgezogen habe und teilweise sogar ausgetreten bin. Und ich hoffe, dass nun klar geworden ist, warum ich nicht für den Ortsrat Höver zur Wahl antrete.
Bestätigt fühle ich mich u.a. nach Bekanntwerden einiger Kandidatinnen und Kandidaten für die CDU-Liste 2026. Gut verteilt in den Vorständen einiger örtlicher Vereine bzw. vorstandsnah.
Kontakt aufnehmen
Telefon: 0151 50779973
E-Mail: c.schemschat@t-online.de
Adresse: Schützenstraße 19, 31319 Sehnde -Höver